
Lanzarote
Wo Vulkane auf Kunst treffen
Lanzarote ist anders als jede andere Insel. 1993 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt, verdankt sie ihre Einzigartigkeit dem Zusammenspiel von vulkanischer Natur und dem visionären Künstler César Manrique. Sein Vermächtnis prägt die Insel bis heute: Keine Hochhäuser, keine Werbetafeln, dafür Architektur, die sich harmonisch in die Lavalandschaft einfügt.
Der Timanfaya-Nationalpark im Südwesten ist das Herzstück der Insel. Hier erstarrte 1730 ein Vulkanausbruch zu einer surrealen Mondlandschaft aus schwarzer und roter Lava. In La Geria bauen Winzer in halbkreisförmigen Steinmauern — den Zocos — geschützt vor dem Wind den einzigartigen Malvasía-Wein an. Manriques Jameos del Agua, ein Konzertsaal in einer Lavahöhle, und der Jardín de Cactus sind Meisterwerke der Natur-Architektur-Symbiose.
Die Strände von Papagayo im Süden mit ihrem goldenen Sand und die schwarzen Vulkanstrände von El Golfo bieten Kontraste, die es nur auf Lanzarote gibt. Taucher erkunden das Unterwassermuseum Museo Atlántico, während Surfer am Famara-Strand perfekte Wellen finden.
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